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Was ist Reittherapie?

Der Begriff Reittherapie fällt unter die Gruppe der Pferdegestützen Interventionen (PI), unter welche alle Einsatzweisen von Pferden in therapeutischen und pädagogischen Arbeitsbereichen fallen. Bei der PI steht niemals das Reiten als Ziel im Vordergrund. Dieses wird, wie auch der Umgang und Aktivitäten mit dem Pferd, als Methode für eine therapeutische Zielrealisierung eingesetzt.

Bei der Reittherapie wird das Medium Pferd für den therapeutischen Prozess genutzt. Durch die Beziehungsaufnahme und  -gestaltung zum und mit dem Pferd, soll das Selbstwertgefühl des Klienten gestärkt und neue Handlungskompetenzen aufgebaut werden. Dies unterstützt die Selbstheilungskräfte der Person. Bei einer psychischen Erkrankung ersetzt die Reittherapie niemals eine Primärbehandlung durch einen Psychologen oder Facharzt! Sie ist immer eine adjuvante, d.h. ergänzende Therapiemaßnahme und befasst sich nicht vorrangig mit der Heilung einer Erkrankung, sondern der Abmilderung von begleitenden Symptomen.

Bei wem ist Reittherapie sinnvoll?

Der Berufsverband für Fachkräfte Pferdegestützter Interventionen nennt als Indikation für eine Reittherapie unter anderem folgende Erkrankungen und Störungsmuster:

•Abhängigkeitserkrankungen / Sucht

•Affektive Störungen (Depression, Manie, Dysthymia)

•Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) / Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS)

•Autismus (frühkindlicher Autismus, Asperger-Autismus)

•Bindungsstörungen

•Emotionale Störungen des Kindesalters

•Erschöpfungssyndrom, Burn Out

•Essstörungen

•Intelligenzminderung (Geistige Behinderung, Lernbehinderungen)

•Neurotische-, Belastungs-und somatoforme Störungen (Angststörungen, Zwangserkrankungen, dissoziative Störungen, somatoforme Schmerzstörung)

•Persönlichkeitsstörungen

•Posttraumatische Belastungsstörung-Traumafolgestörungen

•Schädel-Hirn-Trauma

•Selektiver Mutismus

•Schizophrenie, schizoaffektive Störungen

•Störungen / Schwierigkeiten in der Aufnahme und Gestaltung von Beziehungen

•Störungen des Sozialverhaltens / der Emotionen im Kindes /Jugendalter

•Stottern

•Wahrnehmungsstörungen

Die Therapeutin

Mein Name ist Katrin Mayer und ich reite selber seit mehr als 20 Jahren. Die Leidenschaft rund ums Pferd hat mich bereits in meiner Kindheit gepackt und seit dem nicht mehr losgelassen

Im Jahr 2012 beendete ich meine Ausbildung zur examinierten Gesundheits-und Krankenpflegerin an der LVR Klinik Bonn. Das durch meine Ausbildung geweckte Interesse an der Psychologie des Menschen ließ mich ein Studium an der Universität Ulm beginnen. Dort schloss ich 2018 mein Masterstudium im Fachbereich Psychologie ab.

Seit 2018 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Ulm im Bereich Versorgungsforschung und absolviere meine Ausbildung zur Reittherapeutin am Institut für Pferdegestützte Therapie in Konstanz.

Der besondere Reiz bei der Reittherapie liegt für mich in der Kombination meiner zwei Leidenschaften, der Psychologie und den Pferden.

Kontakt:

E-Mail Adresse: info@reittherapie-maehringen.de

Handy: 0176 – 70709690

Ablauf der Reittherapie

Der zeitliche Rahmen der Therapie richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Im Schnitt hat sich eine Stundenanzahl von 25 Therapieeinheiten als sinnvoll herausgestellt.

Vor Beginn der eigentlichen Therapie wird in einem etwa halbstündigen Kennenlerngespräch festgestellt, ob Klient, Therapeut und Pferd zueinander passen. Hierbei ist es wichtig, dass der Klient auf sein eigenes Gefühl vertraut. Eine erzwungene Therapiesituation wird niemals zum gewünschten Ziel führen.

Eine Therapiestunde am Pferd findet dann in der Regel wöchentlich statt und umfasst 45 Minuten. Bei einem Umfang von 25 Therapieeinheiten finden im Verlauf etwa zwei Zwischengespräche statt. Zum Abschluss der Therapie findet immer ein abschließendes Reflexionsgespräch statt.

 

Ich werde gesponsert durch das Pferdesporthaus Loesdau www.loesdau.de.